Stress

Stress ist für mich etwas, dass mich sehr beschäftigt. Es ist für mich nicht nur eine Zeit, in der man viel zu arbeiten hat, und sonst zu nichts kommt.Mein Problem ist es, dass ich eigentlich immer im stress bin, einfach nicht immer gleich extrem. Im Moment ist es gerade wieder etwas schlimmer, weil ich bis anfang September eine Mappe mit Zeichnungen abgeben muss, nur hab ich eigentlich gar keine Zeit dafür.

Ich mache mir eigentlich dann immer andere Gedanken. Wann hört dieser Stress auf? - Ich weiss es nicht. aber was ist, wenn ich jahre lang im Stress lebe? kann ich dann so mein leben noch geniessen? andere leute um mich reden immer davon, was sie alles machen, und ich muss dann immer sagen, ich hab keine zeit. ich muss arbeiten. ich will doch auch mal mein leben geniessen! wann kommt das?

ich glaube ein schwerpunkt von meinem problem ist, dass ich mich selber unterdruck setzte. ich denke immer: du musst noch dies und dass machen und jenes auch noch. dann rechne ich mir aus, was ich wann tue, und komme auf den schluss, dass ich keine zeit übrig habe. doch ich rechne immer zu grosszügig und ich hätte eig. schon noch zeit, aber ich will es mir nicht eingestehen.

aber wie schaffe ich es, dass ich mich nicht mehr so unter druck setzte?? was kann ich tun?

ich  weiss es nicht 

3 Kommentare 20.6.07 16:07, kommentieren

wenn eine last von einem abfällt. totale freiheit und dann einengung

in letzter zeit ist es öfters passiert, dass ich das gefühl hatte, es fällt eine last von mir ab. ich bin ein risiko eingegangen oder ich habe etwas geschafft, vondem ich erst nicht daran geglaubt hatte, dass ich es kann. dann, plötzlich war ich wie befreit. ich fühlte als könnte ich alles tun, wenn ich es nur richtig wollte. Es ist also würde ich fliegen. dann jedoch in einem ruhigeren moment, denke ich nach und merke, dass doch nicht alles möchlich ist. mir schiessen jeglich gedanken durch den kopf und alle wollen mir sagen: "du kannst nichts, du bist so hilflos!! vergiss es, lass es andere tun, aber nicht du. du bist schwach" wenn ich jetzt im nachhinein darüber nachdenke, kommt es mir sinnlos vor, und ich kann net verstehen, wieso ich diese gedanken überhaupt zugelassen habe. es hat doch keinen sinn, sich selbst so fertig zu machen. es ist aber auch net besser sich sooo frei zu fühlen. da macht man sich ilusionen. man sollte einfach auf dem boden stehen und sich gedanken darüber machen, was man jetzt für möglichkeiten hat. es ist aber gut, wenn man auch mal etwas riskiert.

es ist zwar immer ein sehr schönes gefühl, wenn eine last von einem abgefallen ist und das sollte meiner meinung nach auch ab und zu mal passieren. trotzdem sollte man sich desswegen nicht gerade auf wolke 7 reden. denn nach meinen erfahrungen, war es danach meist ein rückschritt. ich war zuerst sehr befreit, jedoch verschloss ich mich danach total und es war noch schlimmer als am anfang. wenn das passiert war es wohl eher contraproduktiv. solche situationen sollte man bei gelegenheit meiden.

ich weiss von mir, dass ich durch meine schwierige kindheit, und jugend, in meiner charakterentwicklung zu einem sehr verschlossenen mensch geworden bin.i ich versuche nun seit etwa 2,5 jahren diese verschlossenheit zu brechen und mein selstwertgefühl und selstvertrauen stark zu steigern. in dem ich eben ab und zu auch mal ein risiko eingehe. mir ist jedoch bewusst, dass dieser prozess sehr lange dauert. das geht nicht über nacht. mein ziel ist es ein selbstsicherer, selbstbewusster und charakterstarker mensch zu werden. ich merke durch diese kleinen fortschritte sehr stark wie mich die menschen in meiner umgebung auch akzeptieren und respektieren.

mir ist es in den letzten jahren auch öfters mal passiert, dass ich menschen begegne, welche ich ich von früher kenne (aus meiner kindheit, jugend), diese leute, auch wenn sie mich nicht mal ansprachen,  begegneten mir mit respekt und nicht mehr wie einem kleinen hilflosen etwas, auf dem man herumhacken kann. das schätze ich sehr und es bestätigt mir meinen fortschritt! meinen guten umgang mit diesen 'freien' momenten.

1 Kommentar 29.3.07 16:59, kommentieren

selbstmord

ich habe mir in letzter zeit wieder öfter gedanken zum thema selbstmord gemacht. also nicht das jemand jetzt denkt ich will mich umbringen, nein ganz im gegenteil. ich habe daraüber nachgedacht, wie es früher war, also ich solche gedanken hatte. wir haben auch in der schule über dieses thema gesprochen, und ich fand es sehr interessant, was andere darüber denken.

ich denke, dass viele menschen selstmordgedanken haben. aber es ist sehr unterschiedlich. es gibt menschen die sind vollkommen glücklich und auf einmal bricht alles zusammen und sie bringen sich um. andere hingegen waren nie glücklich, sie wissen nicht wie das ist. sie merken nur noch das es ihnen scheisse geht und daraus kommen sie nicht heraus, sondern es wird nur noch schlimmer. sie wissen nicht was sie tun sollen und verzweifeln. ich denke das beide varianten für einen menschen sehr schlimm sind. aber bei dem ersten fall, denke ich kann man einen menschen noch retten, wenn man sich beeilt. dort ist es nur so eine phase. man sieht nur noch das jetzt, und das ist grand sehr scheisse. beim zweiten fall, ist es ein längerer prozess, meist über jahre. zum beispiel wird man von anderen nicht akzeptiert, man hat keine freunde. die eltern wissen nicht was tun, oder bemerken es gar nicht. in so einem fall, ich zähle dazu auch mobbing, macht man sich als betrofene person sehr viele gedanken, wieso. wieso mögen sie mich nicht? das ist eine frage die einen sehr stark beschäftigt. oft leidet auch die konzentration in der schule oder am arbeitsplatz daran, weil man einfach in ständiger angst lebt, etwas falsch zu machen. man zieht sich dann völlig zurück, igelt sich ein. ich wurde in dieser zeit auch sehr schreckhaft. wenn irgenetwas unerwartetes geschehen ist oder ich einem vorgang nicht volgen konnte, erschrak ich, ich bekam panik und fing an zu zittern. ich brauchte immer lange bis ich mich beruhigt hatte. oft fanden meine mitschüler dies halt komisch und wollten nichts mit mir zutun haben. ich hatte und habe zum teil heute immer noch das gefühl, das ich einfach irgenwie total anders bin als andere. ich kann oft dinge, vorgehensweisen und angewohnheiten von anderen nicht verstehen. ich lebe irgendwie wie in einer anderen welt in die ich niemanden (oder nur sehr wenige) herein lasse eine eigenschaft von mir ist auch, dass ich immer andere mit meinem kram und meinen interessen volllabere. ich merke das an meiner familie, sie hören mir gar nicht mehr zu, weil es sie nicht interessiert oder sie es nicht verstehen. ich hingegen kann nicht verstehen, wieso es sie nicht interessiert oder sie es nicht verstehen, denn es ist doch interessant. aber ich glaube es ist genau diese eigenschaft, welche mich zum aussenseiter macht. denn menschen mit ähnlichen interessen, verstehen mich oft sehr gut, nur sind das sehr wenige.

als ich noch ein kind war, hatte ich wie schon gesagt, keine freunde. ich konnte nicht verstehen wieso. denn es ist eigentlich nicht so das ich sehr ruhig und schüchtern bin, nur, diese vorfälle haben mich dazu gemacht. anfangs der schulzeit, sagt mir meine mutter, sei ich sehr offen gewesen, ich bin auf die anderen kinder zugegangen, aber diese haben immer abgeblockt, sie wollten mich nicht. ich habe dann sehr bald aufgehört, zu den anderen zu gehen, ich spielte allein, verbrachte allein die pausen. es machte mir keinen spass mehr. ich wollte nicht mehr zur schule, ich wollte die anderen nicht mehr sehen. ich konnte mich dann auch nicht mehr konzentieren und hatte probleme in der schule. meine mutter musste mir nachhilfe geben. ich mag mich noch erinnern, wie ich jeden freitag nachmittag nach der schule zu ihr rauf ins zimmer bin. ihre schüler (sie hatte eine erste kleinklasse) waren um einiges jünger und kannten ausser mir nicht viele von den 'grossen'. ihre schüler haben sich immer auf mich gefreut. das waren die einzigen kinder von der schule die mich mochten, aber sie waren 3 jahre jünger als ich, das sind in diesem alter keine 'freunde'.

als es dann nach ein paar jahren nicht besser wurde machten sich auch meine eltern sorgen, jedoch unternahmen sie nichts. ich quälte mich in der schule ab, in ständiger angst jemand könnte mir etwas antun. ich hatte selbstmordgedanken weil ich nicht mehr wollte. ich wollte nicht mehr das mich andere mobben, ich wollte nur noch meinen frieden, meine ruhe, mein leben leben wie ich es wollte und nicht wie es die anderen sagten. aber das konnte ich nicht, ich sah keinen weg wie es gehen sollte. ich sah als einzigen weg den selbstmord. nachher wäre ich frei. jedoch habe ich es nie wirklich versucht, ich habe nur immer wieder davon gesprochen, doch nicht mal meine eltern haben darauf geachtet, alles haben es und mich ignoriert. jedoch machte es dies nicht besser.

eigentlich hörte dieses 'leben' erst auf als ich sarah als gute freundin gefunden habe. sie akzeptiert(e) mich so wie ich bin und war.

4.3.07 15:15, kommentieren

die anderen kinder haben mich geschlagen und ausgelacht!

naja für den ersten eintrag zwar nicht grad ideal. aber mir sind diese erfahrungen noch zugut im kopf, und sie haben mich auch geprägt.

ich wurde früher in der primarschule und anfangs der sekundarschule immer von allen gehasst. ich weiss ehrlich gesagt nicht wieso und viele von denen die mich hassten wussten es auch nicht, oder nicht mehr. wenn ich heute leute von damals wiedertreffe, haben die meisten eine neutrale haltung. manche  fragen mich auch wieso mich alle hassten, ich sei doch gar nicht schlimm. jedoch zugeben das sie auch dazu gehörten, dass wollen sie nicht. zu dieser zeit wurde ich sehr schüchtern und einsam. ich lebte meine eigene kleine traurige welt. wäre all dies nicht passiert wäre ich warscheinlich nicht so wie ich jetzt bin. vor der schulzeit, als ich noch immer zuhause war, war ich sehr offen für alles, überhaupt nicht schüchtern, sehr glücklich und optimistisch. mit der schule wurde dann alles anders

manchmal war es so schlimm, dass mich meine eltern auf eine privat schlue schicken. denn ich lernte in der schule nicht viel. ich hatte sehr mühe mit lesen, schreiben und rechnen. das es nicht einfach werden würde, war allen klar, denn ich bin ja auch noch legastenikerin, aber so schlimm hatten sich es nicht mal meine eltern errwartet.

oft kam ich weinend von der schule nach hause, weil ich wieder ausgelacht wurde, oder sie mich geschlagen hatten. in der pause hielt ich mich immer alleine in der nähe  der aufsicht auf, in der hoffnung dort würden sie mir nichts tun. trotz das die lehrer mich kannten, weil meine mutter auch lehrerin ist, schickten sie mich oft weg zu den anderen kindern, damit ich nicht so allein sei. ich traute mich nicht den lehrern etwas zu entgegnen und so ging ich zu den anderen, die mich dann auch wieder auslachten. 

es wurde von jahr zu jahr besser, dachte ich. das heisst, das es öfters mal vorkam, dass ich mehr als einmal im monat etwas mit anderen abmachte. jedoch selten mehr als einmal mit der gleichen person. und wenn ich was abmachte, durften nur wir zwei das wissen. sagte ich in der schule was davon, stritten sie alles ab. niemand wollte öffentlich was mit mir zu tun haben. gegen ender der primar, freundete ich mich etwas mit desiree an, sie war die zweite person die nicht so bliebt war. wir sassen dann auch zusammen an einem tisch. sie war die einzige, die mich akzeptiert hat, gedoch waren wir auch nicht richtig gute freunde. so zu dieser zeit war es auch mit dem auslachen nicht mehr so schlimm. da war nur noch dieser eine junge. pascal. er hatte, glaub ich, auch selbst grosse probleme. die liess er an mir aus. oft schlug er mich auf dem heimweg. wenn ich ihn jetzt sehe, hat er sich um einiges gebessert, und ist auch aus der drogenszene raus, glaub ich. jedoch mache ich mich irgendwie immer noch klein und unscheinbar wenn er mich sieht. ich habe immer noch noch angst, dass er mich wieder schlagen würde. obwohl er das glaub ich nie tun würde. trotzdem beängstigt er mich. er hatte früher immer seine ganze wut an mir ausgelassen. ich hatte oftmals blaue flecken, jedoch sagte ich niemandem etwas.

ich finde es heute sehr schlimm, wenn ich sehen muss, wie kleine kinder im primarschulalter, keine freunde haben, und nur ausgelacht werden. ich weiss aus eigener erfahrung, dass kinder (aber auch jugendliche) sich in solchen situationen sehr klein mache. ihr ganzes selbstbewusstsein, ihr stolz, geht bach ab, und kommt nich so schnell wieder.

desshalb bin ich sehr froh, dass ich heute (seit 4 1/2 jahren etwa, glaub ich) meine beste freundin sarah habe. sie bedeutet mir sehr viel, denn ohen sie wäre ich wahrscheinlich immer noch ein niemand, der irgendwo im elend versäuft, und nur noch vom essen lebt. sie hat mir das gegeben was ich dazumals dringend brauchte, und zwar ansehen. sie hat mir gezeigt, dass ich auch ein mensch bin der es lohnt zu leben. wir haben nun schon einiges erlebt und werden glaub ich auch noch einiges erleben.

sarah, ich möchte dir für all das danken!  du bist der wichtigste mensch den ich habe und ich schulde dir wirklich einiges. dir hab ichs zu verdanken das ich heute so bin wie ich bin, (auch wenn ich manchmal dran zweifle, ob das alles gut ist, aber) Danke!! *knutsch* ich hab dich lieb!

 

1 Kommentar 26.10.06 16:59, kommentieren